Unsere Fahrzeuge

 

Kleinkübelwagen Trabant P 601-A
  • ist die Militärvariante des allseits bekannten Trabbi
  • war nach der Wende, ab 1990, der Renner bei den VEBEG-Auktionen. Die Mindestgebote lagen im Durchschnitt bei ca. 3.000 DM!
  • Antrieb: unermüdlicher, anspruchsloser 2-Zylinder 2-Takt-Benzinmotor: 600 cm³ und 26 PS
  • Serienproduktion ab August 1966

 

GAZ 69AM
  • Baujahr 1968, Fertigungszeit von September 1953 bis Dezember 1972
  • Einführung in die NVA ab 1957
  • Einsatz als Kommandeurswagen
  • nur 95 GAZ69-AM (4 Türen) und 698 GAZ69-M (2 Türen) hinterließ die NVA 1990
  • Karosserie, Fahrgestell, Motor (inklusive Lagerschalen, Kolbenringe, Ventile, etc.) wurden durch uns komplett überholt und regeneriert

 

UAZ 469B
  • 1962 Vorstellung durch das Fahrzeugwerk Uljanowsk/UdSSR, als Nachfolger des GAZ-69 (UAZ-69)
  • Export in über 70 Länder
  • Einführung in die NVA ab 1974
  • Antrieb: 4-Zylinder-Reihenmotor, Otto, 2445 cm³ und 72 PS

 

GAZ67
  • mit Baujahr 1944 das älteste Stück unserer Sammlung
  • wurde u.a auch als Иван-Виллс (Ivan Willis) oder козлик (Eselchen) bezeichnet, wobei ihm auch „ruppiger Russe" gut zu Gesicht stehen würde
  • gehörte nach seinem Einsatz in der roten Armee ab 1954 in sehr geringer Anzahl zur Erstausrüstung der Kasernierten Volkspolizei (KVP), wo er nach Gründung der NVA (1956) zugunsten der neuen deutschen Entwicklung P2M bald wieder ausgemustert wurde

 

UAZ 452

 

Robur LO 2002 A - (Pritsche)
  • Antrieb 4-Zylinder-Reihenmotor, Otto, 3345 cm³ und 75 PS, luftgekühlt
  • ab 1973 Fertigung im VEB FW ROBUR Zittau / DDR
  • Nachfolger der PHÄNOMEN GRANIT-27 und GARANT-30K Lkws aus Zittau
  • dieser Fahrzeugtyp ist in unserem Bestand doppelt vorhanden
  • beide Fahrzeuge werden bei uns, entsprechend ihrer früheren Verwendung, als Zugmittel für die Zwillingsflak ZU23-2 und für den 120mm Granatwerfer M43 dargestellt

 

Robur LO 2002 A - (Rundfunk-Kino-Einrichtung RKE, Diesel)
  • die RKE 75 diente in der NVA der Unterstützung der politischen Arbeit unter Garnisons- und Gefechtsbedingungen
  • wesentliche Bestandteile waren:
    a] elektroakustische Anlage
    b] Filmwiedergabeausrüstung
    c] Antennenanlage
    d) Fernsehempfangsausrüstung
    e] Fotoausrüstung
    f] Schreib- und Vervielfältigungsausrüstung
    g] Stromversorgung
  • Antrieb 4-Zylinder-Otto-Reihenmotor, luftgekühlt, 3345 cm³, 70 PS
  • eine RKE wurde von uns auf den ab 1982 ebenfalls verwendeten Dieselmotor 4VD 12,5/10-SRL umgebaut, somit handelt es sich nun um eine RKE auf LD, statt LO; Nicht ganz original aber günstig!
  • erfreulicherweise blieben bei beiden RKE die Ausstattungen komplett und in gutem Zustand erhalten

 

Robur LO 2002 A - (Polizei, Diesel)

 

 

Barkas B1000
  • hergestellt beim VEB Barkas-Werke in Karl-Marx-Stadt, DDR
  • Serienfertigung begann 1961
    3-Zylinder 2-Taktmotor, 1000 cm³, 46 PS
  • vielseitiger „Schnelltransporter“
  • fand auch in allen zivilen Bereichen der DDR als Personentransporter, Polizeifahrzeug, Krankenwagen, Kleinlöschfahrzeug, Pritschentransporter, Sattelschlepper usw. Verwendung

 

Robur Garant 30k
  • Nachfolger des Granit 27 und Granit 30k aus Zittau
  • produziert von 1953-1957 als Granit 30k bei IFA Werk Phänomen Zittau und anschließend von 1957-1961 beim VEB Robur-Werke Zittau als Robur Garant 30k
  • Baujahr 1958
  • Motor: 4-Zylinder 4-Takt-Otto Reihenmotor mit 3003 cm³ und 60 PS und, typisch für die Zittauer, Luftkühlung
  • die Typbezeichnung 30K bezieht sich auf 3,0 Liter Hubraum, das K steht für „kopfgesteuert“
  • im Einsatz beim Militär bis Anfang der 70er-Jahre, anschließend erfolgte nicht unbedingt die Verschrottung, sondern eher die Abgabe an Kampfgruppen, GST, Feuerwehren, Volkswirtschaft, usw.

 

W50 LA/A (Pritsche)
  • spezielle Armeeausführung mit Seilwinde, Dachluke, entstörter E-Anlage, wasserdichte Scheinwerfer usw.
  • wurde von uns aus separatem Rahmen, Fahrerhaus, Pritsche und Motor zu einem kompletten Lkw montiert
  • war der DDR Standard-Lkw
  • W50 vieler Varianten bewähren sich noch heute häufig im zivilen Leben

 

ADK 70-0
  • Autodrehkran, ebenfalls auf Fahrgestell des oben beschriebenen W50
  • ist zwar (noch) kein reines Militärfahrzeug, aber irgendwann unentbehrlich bei der Instandsetzung großer Fahrzeuge

 

ZIL 131 (Koffer mit mechanischer Werkstatt)
  • Ausführung mit Koffer „mechanische Werkstatt MSMU-1A"
  • gehörte inkl. Elektroaggregat auf Einachsanhänger zum Komplex Flugzeugreparaturwerkstatt PARM-2D
  • Antrieb: V8 4-Takt-Ottomotor mit 6000 cm³ und 150 PS
  • fand seine Hauptaufgabe in der NVA vorrangig bei den Spezialdiensten wie der Nachrichtentruppe, Chemischer und Raketentechnischer Dienst sowie LSK/LV
  • Bauzeit von 1966 bis 1986

 

URAL 375D - (LAK Küche)
  • Ausführung mit Leicht Abnehmbarem Koffer (LAK) mit Kücheneinrichtung
  • ausgelegt auf höchste Geländegängigkeit
  • war der Standard-Lkw in der NVA
  • sein unglaublicher Benzinverbrauch (je nach Fahrweise, Gelände, Last, Vergaser und Zündungseinstellung- bis zu 100 Liter Benzin/100 km) trägt wesentlich zum Ruf bei, dass russische Fahrzeuge grundsätzlich Spritvernichtungsmaschinen seien

 

URAL 375D - (Lehrmodell ADK 8T210)
  • Ausführung als Lehrmodell eines Autodrehkranes 8T210
  • Antrieb: V8, 4-Takt-Ottomotor mit 7000 cm und 180 PS, laufruhig mit sehr elastischer Drehmoment-Charakteristik
  • ab 1960 bei URALAZ in Miass/UdSSR in Serie gebaut
  • ca. 13.600 wurden von der NVA hinterlassen

 

URAL 375D (Werkstatt-Lkw)
  • Ausführung als Werkstattfahrzeug mit Planenkoffer
  • ausgerüstet mit demontierbarem 1,5 Tonnen-Anbaukran zur feldmäßigen Fahrzeuginstandsetzung
  • fahrbereit, der Motor läuft weich und leise, fast wie neu

 

Tatra T 148VNM (Pritsche)
  • Antrieb: V8 4-Takt-Vielstoffmotor mit 12.667 cm³ und 202 PS, luftgekühlt
  • die Ausführung mit Pritsche war eher selten, der Tatra 148 wurde meist als Tankfahrzeug, Sattelschlepper, Entgiftungsfahrzeug, Tanklöschfahrzeug als ADK oder auch als Kipper eingesetzt
  • die Fertigung begann 1970 bei TATRA in Koprivnice in der damaligen CSSR

 

URAL 375D - Pritsche
  • zahlenmäßig in NVA und WP am stärksten eingesetzter mittlerer Lkw
  • Standartausführung, als Pritschenvariante
  • kurioserweise sieht man mittlerweile allerdings scheinbar weniger Pritschen-Ural als Koffer usw.
  • bei uns als Zugmittel der 85-mm-Kanone 0-44 eingesetzt

 

S 4000-1
  • typischer Lkw des DDR-Straßenalltags
  • S-4000 steht für Sachsenring - 4000 kg
  • Bauzeit: 1958-1967
  • die Produktion erfolgte bis zum 16. Oktober 1959 beim VEB Sachsenring in Zwickau und ab 1960 beim VEB Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ in Werdau
  • Motor: 4-Zylinder Wirbelkammer-Dieselmotor, Typ EM 4-22, 6024 cm³, 90 PS
  • im Einsatz bei der NVA von 1961 bis Anfang der 70er-Jahre

 

Tatra T 148 Sattelzugmaschine
  • nach der Beschaffung war viel Arbeit nötig, die Zugmaschine in den heutigen Zustand zu versetzen
  • das Fahrzeug stand viele Jahre mit fehlender Tür im Freien; außerdem fehlten viele Teile wie diverse Räder, Lampen oder Bremsenteile
  • die komplette Elektrik-Anlage musste saniert werden
  • im Wesentlichen gibt es für den Tatra 148 zwei verschiedene Motoren:
    1) Standard -> luftgekühlter V8 Dieselmotor, Typ. Tatra 2-928-1E
    2) Militärversion -> u.a. mit anderer Einspritzpumpe, zur Verwendung verschiedener Treibstoffe, Typ. Tatra 2-928-17E

 

KrAZ 255B (ehem. Bagger E305W)
  • ehemaliger Bagger E305W, der Baggeraufbau wurde leider vom Vorbesitzer entsorgt
  • Antrieb: drehmomentstarkes V8-DieseIaggregat (Typ JaMZ 238), mit 14.680 cm³ Hubraum und 240 PS
  • den Motor findet man u.a. auch im Kettenzugmittel MT-LB und im Traktor Kirovetz K-700 (einfach mal nachschauen…!)
  • Größe, Motorleistung und Robustheit prädestinierten dieses unverwüstliche Arbeitstier für schwerste Einsätze, ebenso in der NVA wie auch in der zivilen Wirtschaft

 

Tatra T813 8 x 8 (schweres Radzugmittel, Pritsche)
  • Antrieb V12 4-Takt-Vielstoffmotor mit 17.640 cm³ und 250 PS, luftgekühlt
  • war bei der NVA vorrangig als schweres Radzugmittel im Einsatz, typisch war der Einsatz als Panzertransporter mit dem Schwerlastanhänger 950/80
  • sehr zuverlässiges Fahrzeug, wir waren mit ihm bisher auf diversen Fahrzeugtreffen in Polen, Tschechien, England (mit Tieflader) und in Deutschland mit dabei, wobei die Anreise natürlich per Achse erfolgte

 

ZIL135 LM
  • ehemalige Startrampe vom Raketenkomplex LUNA-M
  • Antrieb: 2 Stück V8 Benzinmotoren je 7.000 cm³ und 180 PS
  • vor der ersten Inbetriebnahme gingen erstmal ca. 2-3 Jahre ins Land: beide Kupplungen fest, Bremsen defekt, Lenkung defekt, Ölwanne defekt … z.B. nur die Bremsen und Kupplungen zu entlüften, kann eine tagesfüllende Betätigung für Mann und Maus werden

 

Panzerspähwagen BA-64
  • Einführung bei der Roten Armee 1943 als u.a. Erkundungs- Aufklärungs- und Verbindungsfahrzeug
  • Einführung bei der kasernierten Volkspolizei (KVP) ab 1950
  • der BA-64 zählt mit zur technischen Erstausstattung der bewaffneten Organe der DDR
  • der Höchststand war 1953 mit 257 Stück erreicht
  • bis 1958 waren alle Exemplare aus der Armee schon wieder ausgesondert und wurden bis in die 60er-Jahre u.a. bei der Bereitschaftspolizei aufgebraucht

 

SPW 152 W1
  • Schützenpanzerwagen der mot. Schützen der NVA sowie der ehemaligen WP-Staaten
  • Einführung der Variante „W1" in die NVA ab 1959
  • Antrieb: 6-Zylinder-Reihe 3.550 cm³ und 110 PS
  • erlangte neben unserem TATRA T813 schon Berühmtheit bei Fernseh- und Kinoproduktionen

 

Kampfpanzer 68/88 (Pz 68/88)
  • hergestellt in der Eidg. Konstruktionswerkstätte Thun / Schweiz
  • Einsatz im Truppendienst beim Schweizer Heer
  • vollständig abgelöst durch den Pz 87 (Leopard 2)
  • Antrieb:
    Hauptmotor: 4-Takt Diesel V8, 29.900 cm³, 660 PS
    2. Hilfsmotor: 4-Takt Diesel, 38 PS (MB)
  • Normverbrauch: 250-300 l/100 km
  • demilitarisiert entsprechend den Vorschriften des KWKG

 

Bergepanzer 65/88

 

 

Traktor ZT 300 (Rad)
  • die Serienfertigung begann am 15.09.1967 im Traktorenwerk Schönebeck / DDR
  • Antrieb 4-Takt Diesel mit Direkteinspritzung (4 VD 14,5/12-1 SRW MAN System)
  • bewährt sich bei uns sehr gut im Winter als Schneeräumfahrzeug

 

Traktor T 100-MGP mit PlaniereinrichtungD493A (Kette)
  • Fertigung im Traktorenwerk ChTZ Tscheljabynsk / UdSSR bis in die 70er-Jahre
  • das Starten des 4-Zylinderdieselmotors (13.580 cm³ und 108 PS) erfolgt mit einem 17 PS
    2 Zylinder 4-Takt-Ottomotor
  • „Eisenschwein" durch und durch, es gibt außer einigen Dichtungen und den Scheiben fast keine Teile, die nicht aus Eisen sind
  • Komfort? Was ist Komfort??

 

Mobilbagger/Mobilkran T 174-2
  • DER Bagger der ehemaligen DDR
  • produziert von 1967-1992 im VEB Weimar Werk
  • Antrieb durch einem ohrenbetäubenden 2-Zylinder Viertakt-Dieselmotor, Typ Schönebeck 2VD 14,5/12-1 SRL, Leistung 34,5 PS, 3280 cm³
  • seine äußerst robuste und langlebige Technik zeichnen ihn aus. Unser Exemplar stand ca. 6 Jahre abgestellt, im Freien. Nach 2 Startversuchen und 1x W.O.L.(K)E. lebte er wieder und fuhr heim. So kennen wir ihn!
  • Es ist eines der letzten produzierten Exemplare, Baujahr 1991. Daher ist er, im Gegensatz zu den meisten T74, auch ausgerüstet mit Anhängerkupplung, Tragkraftsanzeige und einem zusätzlichen Ölkühler

 

Traktor MTS-52 Super (Rad)
  • ab 1963 produziert im Traktorenwerk Minsk (UdSSR)
  • Motor: 4-Zylinder 4-Takt-Diesel (unser MTS mit dem Typ D50 ausgerüstet, welcher eigentlich nur bei dessen Vorgänger eingebaut war)
  • eingeführt wurde die MTS 50-Super-Serie ab Mitte der 60er-Jahre
  • ihren vorrangigen Einsatz fanden diese Schlepper in der Land- und auch in der Forstwirtschaft
  • die Planiereinrichtung kam bei den einfachen Schleppern selten zum Einsatz, sie war eher bei den auf dem MTS basierenden Traktorbaggern, z.B. EO-2621A, zu finden
  • einige wenige Exemplare liefen auch bei den Streitkräften, z.B. bei den Grenztruppen der DDR

 

Halbfähre GSP 55
  • wurde vom Schrottplatz gerettet
  • das Fahrzeug ist ein Teil, genau genommen 1/4, der selbstfahrenden Fähre GSP55, zur Vollständigkeit fehlen der Ponton, sowie ein zweites Fahrzeug der gleichen Bauart
  • Bestimmung war das Übersetzen von Panzern und anderen nicht schwimmfähigen Kettenfahrzeugen über Wasserhindernisse
  • Antrieb: 4-Takt-Dieselmotor, 6-Zylinder-Reihe mit 19.100 cm³ und 240 PS
  • ein Großteil der technischen Ausstattung stammt vom russischen Schwimmpanzer PT-76

 

ZU 23-2
  • sowjetische Zwillingsflak, Kaliber 2x 23mm
  • Einführung in der NVA ab 1964
  • kam u.a. in den Fla-Batterien (je 6 Geschütze) der MSR zum Einsatz
  • demilitarisiert

 

85-mm-Kanone D-44
  • die Entwicklung begann noch während des 2. Weltkrieges
  • Übernahme in die Ausrüstung der roten Armee erfolgte ab 1946
  • Bezeichnung „85-mm Divisionskanone Д-44“
  • Serienproduktion von 1946 bis 1954 im Betrieb N°9
  • 918 Kanonen wurden dort in dieser Zeit produziert
  • gehörte zur Ausrüstung der Armeen des Warschauer Vertrags
  • Einführung in die NVA erfolgte ab 1958, damals noch als selbstfahrende Kanone „SD-44“
  • noch heute in der Ausrüstung verschiedener Streitkräfte, u.a. in der russischen Föderation

 

KrAZ 255b mit Bergeachse und Kran 8T210

 

MTS-52 mit ZU23-2

 

Tatra 148 mit MTS-52

 

Tatra 148 mit HL 60

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Tatra 813 mit Tieflader

 

Ural 375-D mit Bergeachse

 

SPW 152 und Flak
 
Feldküche FKÜ 180/72
  • diese Feldküche diente der Zubereitung von warmen Speisen und Getränken für die Versorgung von ca. 200 Verpflegungsteilnehmern pro Durchgang
  • Leergewicht: 1260 kg
  • Ausrüstung:
    1 x 190 Liter Speisekessel
    1 x 90 Liter Kaffeekessel
    1 x 45 Liter Bratpfanne
  • Chassis: Standard-Einachslafette
  • Hersteller: VEB Wärmegerätewerk Dresden / DDR

 

Feldküche FKÜ 100-57
  • diese Feldküche diente der Zubereitung von warmen Speisen und Getränken für die Versorgung von ca. 60 - 120 Verpflegungsteilnehmern pro Durchgang
  • NVA-Truppeneinführung: 1957
  • Leergewicht: 660 kg
  • Ausrüstung:
    1 x I00 Liter Speisekessel
    1 x 50 Liter Kaffeekessel
    1 x 20 Liter Bratpfanne
  • Hersteller: VEB Wärmegerätewerk Dresden / DDR

 

Wasserfilterstation WFS2 auf Standard-Einachslafette
  • hinter diesem unscheinbaren Anhänger verbirgt sich eine pioniertechnische Anlage zur Aufbereitung von stark verschmutztem, aktiviertem, vergiftetem und verseuchtem Wasser zu Trink- und Brauchwasser
  • neben der eigentlichen Aufbereitungsanlage befinden sich auf der Station u.a. noch eine Spritze TS3, ein Notstromaggregat 1600 Watt und ein Brunnenbohrgerät
  • Hersteller: VEB Wasseraufbereitungsanlagen Markkleeberg / DDR

 

Wassertransportanhänger WTA 900/69 auf Standard-Einachslafette
  • diente u.a. zur Sicherstellung der Arbeit des Verpflegungsdienstes im Feld, z.B. bei den Feldbäckereianlagen oder wo auch immer Wasser benötigt wurde
  • das Vorgängermodell war der ab 1957 genutzte WTA 100/57
  • ab 1984 gab es eine modifizierte Ausführung vom Typ WTA 930/84
  • die Typbezeichnung setzt sich wie folgt zusammen:
    Zahl = Füllmenge
    2. Zahl = Entwicklungs- bzw. Einführungsjahr ‚
  • der Transportaufbau ist montiert auf dem ungebremsten Einheitsfahrgestell EGF 1,2
  • Fahrgestell und Aufbau entstanden im VEB Spezialhängerbau Bornsen / DDR
  • weitere Einsatzzwecke für das Einheitsfahrgestell waren u.a. Feldküche, Wasserfilterstation, Lastenanhänger

 

Einachsanhänger Feuerwehr
  • diese Anhänger waren früher häufig die alleinige Ausrüstung vieler freiwilliger Feuerwehren
  • wurden u.U. mit Traktoren oder zur Not auch mit der Hand zur Einsatzstelle gebracht
  • haben heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung, werden u.a. bei den Jugendfeuerwehren zur Ausbildung genutzt
  • produziert ab den 50er-Jahren im VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz / DDR
  • Chassis: Einachsanhänger HL 900.40/EK Rf
  • Bestückung (Auszug):
    Tragkraftspritze TS 8/8
    div. Saug- und Druckschläuche
    tragbare Schlauchhaspel
    Strahlrohre

 

2.achs. Anhänger HL 80.76 einer ehem. Feldbäckerei, umgebaut als Salonwagen

 

Berge- und Abschleppachse BAA 3,5  6 t(Hund)
  • Hersteller: BMA Brandis / DDR
  • Baujahr: 1969
  • neben dieser Abschleppachse gab es auch eine BAA 8,0, welche eine Achse mehr und dadurch eine höhere Nutzlast (8 t) hatte
  • als eine der wenigen NVA-Gerätschaften wurde die BAA 8,0 nach 1990 durch die Pioniere der Bundeswehr übernommen